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Wanderungen  mit  Infos


Die Highlights von Glücksburg

Anfahrt/Ausgangspunkt ist der Parkplatz im Kurzentrum, zu erreichen über die B 199 in Richtung Glücksburg.

Ca. 6 Km

 

Vom Hallenbad-Parkplatz aus führt links neben der Fördelandtherme ein asphaltierter Weg in Richtung Schloss. Nach der Försterei biegen wir auf der Straße nach links ab und gelangen so zum Schlossteich. Hier wählen wir den rechten Uferweg unterhalb der Straße. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das Glücksburger Schloss. Wir kommen an einem Denkmal vorbei. Erinnert wird hier an den Herzog Karl von Schleswig- Holstein, Sonderborg, Glücksburg und an die Herzogin Wilhelmine-Marie die eine Tochter König Friedrich des Sechsten war von 1897.

 Bevor das Schloss erbaut wurde, befand sich an dessen Stelle ein Kloster, dessen Friedhof sich auf dem Grund des Schlossteiches befindet. Der Teich wurde künstlich aufgestaut. Wir gehen weiter bis zur Hauptstraße und biegen nach links in die Große Straße ein. Schräg über den kostenpflichtigen Schlossparkplatz gelangen wir wieder an den Schlossteich und an eine Brücke, über die man zum Schloss gelangt.

 Die Besichtigung wird empfohlen, da das Schloss die Wiege der Europäischen Königshäuser unter Anderem von Dänemark, Norwegen und Griechenland ist. Vom Schloss kommend gehen wir nach der Brücke links weiter in den Schlosspark.

Der mittlere Weg führt uns gerade auf die Orangerie zu. Rechts daneben gehen wir den Weg  zum ehemaligen Central Café.

 Geht man die Straße nach rechts, gelangt man zum sehenswerten Rosarium oberhalb vom Schlosspark (Eintritt).

Unser Weg führt aber nach links  die Collenburger Str. entlang in Richtung Wildgehege. Auf der linken Seite liegt die Seniorenresidenz mit einer großen Kurmittelabteilung, für alle Kassen zugelassen.

 Nach dem Jungfernstieg In der nächsten Linkskurve führt uns die Paulinenallee nach 50 m zu einem Parkplatz auf der rechten Seite.

Ab hier beginnt ein Waldlehrpfad und ein archäologischer Wanderweg. (Information beim Verkehrsamt).

Vom Parkplatz aus gehen wir geradeaus bis zum Wildgehege. Vor diesem biegen wir in den Waldweg nach links ab. Am Wildschweingehege entlang führt dieser nun durch den Wald bis zu einer Gabelung. Der Wanderweg 3 führt uns bald auf eine schmale Straße, dem Schausender Weg. Diesem folgen wir nach rechts und gelangen nach etwa 10 Min. an eine Abzweigung nach links zum Strand. ( Schwennau 4 ) Am Sandstrand der Förde besteht nun die Möglichkeit zum Baden.


 Unser Wanderweg führt am Wasser entlang der Förde nach links. Zurückblickend erkennt man das Kliff von Holnis und den Leuchtturm von Schausende. Das gegenüberliegende Ufer der Förde gehört zu Dänemark. Der Strandweg führt uns weiter nach rechts über die Schwennaubrücke und weiter am Wasser entlang zum Kurstrand und zur Schiffsbrücke. Einkehren kann man in der Sprotte oder aber Erfrischungen am Kiosk erstehen. Unterhalb vom StrandHotel führt die Strandpromenade weiter bis zu Yachthafen. Vor der Dänischen Küste kann man gut die zwei Ochseninseln erkennen. Vor der Slipanlage des Yachtclubs gehen wir links die Fördestraße hinauf. Auf der linken Seite befindet sich das Glücksburger Planetarium.  An der Yachtschule entlang folgen wir jetzt dem Philosophenweg. Auf dem Fußweg gehen wir weiter und gelangen so wieder zu unserem Parkplatz im Kurzentrum.



Weitere Wanderungen ab Hundewald-Parkplatz über Roikier See und Forst-Wille, und ab Holnis um Holnis-Spitze weiter über Holnis-Kliff



Durch das Langballiger Autal

Ca. 4 Km

 Anfahrt/ Ausgangspunkt  ist der Parkplatz am Hafen von Langballigau, zu erreichen über die B 199 / Abfahrt Langballig.

Langballigau ist ein sehr rühriger Seglerhafen. Er wurde 1925 angelegt und ist auf 66 km Länge der einzige Fischereischutzhafen zwischen Flensburg und Maasholm.

Fährschiffe fuhren vor dem Wegfall von Duty-Free von hier aus nach Sonderborg und Apenrade (Dk). Im Sommer kann man hier Frischfisch vom Kutter kaufen. 2 große Campingplätze liegen direkt am Strand. Neben dem Parkplatz befindet sich ein Baggersee, er entstand 1940 bis 44 durch die Entnahme von Kies für die Luftschutzbauten in Kiel.

Vor dem Restaurant Fährhaus wandern wir nach rechts die Strandpromenade entlang bis wir vor den 2. Campingplatz kommen. Vor diesem biegen wir nach rechts den Weg ab. Auf den Salzwiesen vor dem Strandwall befindet sich eines der bedeutendsten Gräberfelder der Wikingerzeit. Etwa 60 Grabstellen konnten nachgewiesen werden. Wir überqueren die Straße Langballig / Westenholz, um dann dem Weg am Waldsaum nach rechts ins Autal zu folgen.

Das Langballiger Autal wurde 1990 unter Naturschutz gestellt und ist in seiner Größe, Vollständigkeit und Erhaltungszustand landesweit einmalig.

Wandermöglichkeiten gibt es bis nach Unewatt und in die Terkelstofter Schweiz.

  Das Autal verdankt seine Entstehung einem Seitenarm des Flensburger - Förde- Gletschers und dessen Schmelzwasser beim Abtauen des Gletschers. Seit dem stieg das Wasser des Meeresspiegels um ca. 20 m an. Die ursprünglichen Bachmündungen wurden überspült, der Grundwasserspiegel stieg an und der Talboden vermoorte. Die Fördenküste entwickelte sich zum Kliff und unterliegt noch heute einem Landverlust bis zu 30 cm im Jahr.

Wir folgen dem Weg ins Autal, zur rechten Seite das Sumpfgebiet, und links der Moränenrücken. Nach dem Wald an einer Viehweide vorbei gehen wir vor dem Schild“ Naturschutzgebiet “ den teils schwankenden, schmalen Weg nach rechts. Nachdem sich das Gelände öffnet zweigt scharf nach links ein Weg nach Unewatt/ Knoes in den Wald ab. ( Wegweiser beachten) Zur linken liegt unten das Autal der Schiebeck und zur rechten Seite der Moränenrücken Knoes. Die bis zu 15 m hohen Hänge sind bewaldet. Aus dem Boden treten mehrere Quellen hervor.

Nach dem Wald gelangen wir an eine Wegegabelung. Wir gehen nach rechts und überqueren dabei eine Wiese. Vor der Knoes Kate (Reetdachhaus) führt ein steiler Treppenweg den Berghang hinunter in das Autal der Langballig. Diese ist etwa 13 km lang und entspringt auf einer Höhe von 50 m bei Petersburg nahe der Wasserscheide zur Nordsee. Unten folgen wir dem Wegweiser nach recht in Richtung Langballigau. Am Waldsaum des Knoes gelangen wir wieder auf die Auwiese, von der wir nach Knoes gestartet sind. Hier geht es jetzt nach links weiter über die Brücke der Langballig, und vor einer Treppe nach rechts weiter am Waldsaum entlang der anderen Talseite zurück zu unserem Parkplatz am Hafen von Langballigau.

Weitere Wanderung über Seeklüft, Staatsforst und Mühlendamm

Seeklüft

Autal Langballig


Die Habernisser Au, die hier in die See mündet entwässert das Feuchtgebiet, welches wir jetzt erwandern. Teilweise liegt das Gebiet tiefer als der Meeresspiegel. Wirüberqueren die Straße nach Habernis und folgen dem Schild rechts der Au zur Habernisser Quelle. An mehreren Bachläufen entlang führt der Weg durch Moorwiesen bis zu einem Wegweiser nach Philipsthal. Weiter geradeaus jetzt über Bohlenwegegeht es  durch Moor und Schilf. Der Rundweg wurde erst kürzlich durch die Gemeinde neu und ausreichend mit blauen Markierungen gekennzeichnet. Den ersten breiten Weg nach links, und an einem Leitungsmast nach rechts. Wir umrunden ein Gehöft (Predigtstuhl), undnach einem Tümpel den Bohlenweg zur Quelle nach rechts nicht verpassen.

Sie ist die ergiebigste artesische Quelle von Angeln und fördert ca. 600 Liter in der Minute.

Die Habernisser Quelle
Nach dem Besuch der Quelle folgt man dem Bohlenweg bis zu einer Brücke. Anschließendsteigt der Weg an und führt in den Wald. Achtung, hier verlassen wir den blau markierten Weg. Dieser würde zur Straße führen, und entlang dieser zurück zumParkplatz. Beim Betreten des Waldes überqueren wir den breiten Weg und gehen ohne Beschilderung geradeaus den schmalen Weg in den Wald.
Entlang dem lichtenWaldrand und einer Viehweide auf der linken Seite endet der Weg auf einer Wiese. Fahrspuren folgen wir nach links und gleich nach wenigen Metern beginnt nach rechts neben einem Graben wieder ein Bohlenweg. Dieser führt durch lichte Auwälder, vorbei an Knicks und Viehweiden bis zu einer Weggabelung. Hier folgen wir dem linken Wanderweg. Links haltend überqueren wir eine Brücke und gelangenanschließend auf unseren Hinweg zur Quelle. Diesem folgen, wir nun wieder blaumarkiert, zurück zum Parkplatz, etwa 4 Km.


Zur Habernisser Quelle

 










Weitere Wanderung über na de Huk, Strand, "Schwarzer Rabe" und durch den Wald zurück
Na de Huk / Habernis


Von Maasholm zum Vogelschutzgebiet Oehe / Schleimünde

Deichwanderung entlang der Schleimündung und der Ostsee

Anfahrt/Ausgangspunkt ist der kostenlose Parkplatz vor Maasholm auf der linken Straßenseite. Anfahrt über die B 199, Abzweigung an der Fischräucherei Kieholm nach Maasholm.

Vom grossen Parkplatz links am Ortseingang aus gegenüber am Wasser gehen wir den Weg „Maasholm Rundum“ vorbei an Fischerkähnen, der Kirche bis zum Hafen. Von hier Schiffsausflüge auf die Schlei. Mit etwas Glück kann man auch Frischfisch vom Kutter kaufen. Vom Hafen gehen wir am Hafengrill und am Campingplatz entlang der Schlei. Eine Abzweigung nach links würde wieder zum Parkplatz führen.

Wir aber genießen das Panorama auf die Schleimündung mit Leuchtturm, dem ehemaligen Marinehafen Olpenitz und dem Vogelschutzgebiet. Am Schöpfwerk Oehe - Maasholm beginnt rechts im Schilf das Naturschutzgebiet. Auf einer Anhöhe ( Hegeberg ) befindet sich eine Steinsäule.

Auf Ihr ist der 10. Meridian Nord - Süd Tunis/ Hamburg/ Maasholm eingeritzt. An dieser Stelle befand sich auch der Vorgänger von Maasholm, nämlich der Fischerort Maas. Dieser wurde immer wieder vom Wasser überflutet.

Die Bewohner nahmen im 17. Jahrh das Angebot des Gutes Oehe an, auf dessen sicheren Grund der heutigen Halbinsel sich neu anzusiedeln. Dadurch waren sie zwar sicher vor Hochwasser, aber Leibeigene des Gutes. Die aller erste Siedlung konnte weiter östlich unter Wasser nachgewiesen werden.

Wir wandern weiter über den Deich, entlang dem Schutzgebiet und kommen an einer ehemaligen Flugabwehrstellung der Nato ( links) vorbei.

 Ein Relikt des “ Kalten - Krieges “.

Heute kann man hier ein Naturerlebniszentrum besuchen.

An der Küste treffen wir auf das Vogelwärterhaus. Von hier werden Führungen angeboten und eine kleine Ausstellung klärt auf über Flora und Fauna. In der Landschaft zwischen Haff und Nehrung existieren viele Pflanzen der  Roten Liste und viele verschiedene Vogelarten nutzen das menschenfreie Gebiet zum Brüten und Rasten. Auf dem Küstendeich gehen wir nun entlang der offenen Ostsee bis kurz vor das Gut Oehe. Hier am Strand kann man gut baden, es gibt auch einen Hundestrand. Vor den hohen Bäumen des Gutes verlassen wir den Deich und gehen die asphaltierte Straße entlang von Viehweiden bis zu den ersten Häusern von Bad Maasholm.


Gut Oehe

 Hier gehen wir nach rechts einen Weg, der in die Siedlung führt. Auf der Straße rechts bleibend folgen wir dem Oeher Ring. Nach einem kurzen Fußweg folgen wir wieder der Straße, bis nach rechts abermals ein Fußweg auf den Oeher Weg führt. Dieser Straße folgen wir nach links bis zur Landstraße Hasselberg / Maasholm. Diese wird vorsichtig überquert und ein Fußweg führt nach links entlang dem Wormshöfter Noor zurück zum Parkplatz nach Maasholm.


Maasholm Hafen

Weitere Wanderungen: Um die Halbinsel Quisnis vom Parkplatz Wackerballig entlang der Geltinger Bucht bis zum Schöpfwerk Nordschau, durch den Wald den Nordschauweg folgend zurück, ca. 6 Km.

 





Anfahrt/Ausgangspunkt ist der kostenlose Parkplatz vor der Windmühle auf der rechten Seite vom Geltinger-Noor. Abfahrt von der B199 bei Gelting an der Ampel in Richtung Nieby fahren. Vor Goldhöft zweigt nach links eine schmale Straße mit der Beschilderung zur Birk ab.



Mühle Charlotte

 Die Tour früh am Morgen beginnen, der Parkplatz ist dann noch aufnahmefähig und man kommt nicht in die Mittagshitze auf dem Ostseedeich. Info-Kiosk am Parkplatz

Tipp: Die Tour mit 2 Autos planen, eines in Falshöft abstellen, an Wetterschutz denken.

Übersichtskarte !!

Die Halbinsel trennt an der Spitze ( Birk-Nack) die Flensburger Außenförde von der offenen Ostsee. Im Naturschutzgebiet ( seit 1934) sollte man den Tieren und Pflanzen zu liebe nur auf dem Rundweg bleiben. Ab der Schutzhütte werden Führungen angeboten.

Die Wanderung führt  über den Deich zunächst zur Mühle Charlotte. Auf der linken Seite befindet sich das Geltinger Noor, welches um 1800 noch bis in die jetzige rechte Niederung reichte, und jetzt wieder geflutet wurde. Diese Niederung wurde durch den Deich, über den wir gehen, von der See abgegrenzt und die Windmühle diente der Entwässerung. Heute erledigt diese Arbeit ein Schöpfwerk. Nach links blickt man auf Gelting Mole, von wo aus früher die Auto-Fähre nach Faaborg (DK) verkehrte. In der Geltinger Bucht versenkten sich am Ende des 2. Weltkrieges ca. 50 Marineschiffe, die aber inzwischen wieder gehoben wurden. Im Geltinger Noor kann man auf den Steinwällen und Haken seltene Vogelarten beobachten. Am Abend bei Sonnenuntergang bieten die verkrüppelten Büsche und Bäume auf der linken Seite ein tolles Motiv gegen das Abendrot. Nach einer Salzwiese, (im Sommer viele Graugänse) erreicht der Weg die Küste. Hier stehen vom Wind zerzauste Eichen. Man nennt sie Windflüchter oder Windschnurbäume. Mehr davon findet man im „Gespensterwald“, Küstenwald „Großes Gehege“ von Beveroe (Biberinsel).

 Wir verlassen bei einer Abzweigung den breiten Weg. Ein schmaler Pfad führt uns zur Schutzhütte des NABU - Naturschutzwartes. Auf der rechten Seite entdeckt man viele seltene Vögel und Pflanzen.

Ein relativ junges Projekt ist die Ansiedlung von Wildpferden und Highland-Rindern auf der Geltinger Birk. Es handelt sich dabei um Konic-Pferde, verwilderte polnische Hauspferde, die von den Tarpanen abstammen - einer alten, inzwischen ausgestorbenen Pferderasse deren Lebensraum die nord- und osteuropäischen Wälder waren. Die im April 2002 ausgesetzten Konik-Pferde stammen aus Holland.
An der Spitze ( Birk-Nack ) genießen sie den Blick über die Ostsee bis nach Dänemark, die Insel Alsen, den Leuchtturm Kalkgrund und die Flensburger-Außenförde. Der Weg führt weiter über den Ostseedeich, vorbei an Seezeichen für die Schifffahrt. Den Strand sollte man nicht betreten, er ist auf einige Kilometer durch einen Drahtzaun aus Gründen des Landschafts- und Naturschutzes abgesperrt. Nach dem Mischwald auf der rechten Seite taucht ein Sendemast auf. Dieser befindet sich in Nieby, und muss noch umrundet werden.

Nach dem Ostseekilometer 64 taucht vor uns der Leuchtturm von Falshöft auf. Wir wandern inzwischen durch einen verkrüppelten Eichenwald, Kratt genannt. Hier gibt es endlich Schatten. Nach diesem Wald genießen wir den Blick auf die freie See und den Leuchtturm.

In Höhe eines verschilften Höftsees verlassen wir den Außendeich und gehen bis zu einem Parkplatz. Hier besteht die Möglichkeit zum Baden. Vor dem WC  biegen wir  rechts in die Falshöfter Dorfstraße, und erreichen die frühere Lotsenstation, das heutige Informations-Zentrum „integrierte Station Geltinger Birk“. Vorbei an hübschen Häusern und dem Dorf-Cafe „Lichthof“ führt die Straße weiter bis Nieby.

Zum Leuchtturm  kommen Sie, wenn Sie die Straße unterhalb vom Deich weiter gehen. Bei dem schon erwähnten Sendemast auf der Anhöhe von Nieby erreichen Sie die dortige Dorfstraße.

Wir bleiben auf der Straße bis Goldhöft, und vor einem malerischen Bauernhaus zweigt nach rechts die Straße, die wir schon gefahren sind, zum Parkplatz an der Mühle ab.

 Wackerballig/Gelting






Anfahrt/Ausgangspunkt sind links die Parkplätze, bevor man an die Schlei in Kappeln von der B 199 aus kommt. Natürlich sollte man sich vorher informieren, ob die Schlei-Fähre Arnis in Betrieb ist. Tour ca. 12 Km.

Kappeln Museumshafen

Wir überqueren die neue Schleibrücke und achten dabei auf die Heringszäune links im Wasser. Sie sind ein Zeugnis dafür, wie in früheren Jahrhunderten der Fischfang auf der Schlei betrieben wurde. (Volksfest Kappelner-Heringstage im Mai)

Nach der Schleibrücke folgen wir dem Fußweg der Eckernförder Strasse, vorbei am Mac Donald, und nach einem „Opel-Autohaus“ nach rechts in die Lüttfelder Strasse.  Dieser folgen wir bis zum Ende. Hier nach rechts „Zum Rückeberg“ entlang bis „Hinterm Deich“ nach links vorbei am  Yachthafen von Lüttfeld. Wir folgen jetzt der Straße “Hinterm Deich “ durch die Siedlung und gelangen an einen Rad und Fußweg, der wieder an der Schlei entlang führt, bis wir in Kopperby bei einem Spielplatz wieder auf eine Straße (Uferweg) kommen. Auf dieser weiter bis zur Eckerförder Strasse. Dieser rechts entlang, bis in einer Linkskurve nach rechts der Weg Marienthal abzweigt. Diesem Weg folgen wir, bis zum Ende. Hier die Strasse Sundsacker nach rechts bis wir bei einem Kinderheim auf die Straße zur Autofähre nach Arnis stoßen. Mit der Fähre lassen wir uns über die Schlei schippern und gelangen so nach Arnis.

1667 wurde die kleinste Stadt Deutschlands durch 60 Familien an dieser Stelle gegründet, um der Leibeigenschaft zu entfliehen. Sehenswert ist der malerische Ort zu jeder Zeit. Besichtigen sollte man die Kirche.

Arnis Kirche Innenansicht


Ein Stück weiter an der Schlei gibt es eine Badestelle. Nach der Fähre gehen wir nach rechts oder links entlang der Schlei, und umrunden Arnis. Von der Hauptstraße aus folgen wir der Beschilderung nach Kappeln. Nach dem Seglerhafen beim Gasthaus Schleieck zweigt ein zunächst schmaler Weg nach rechts ab. Dieser umrundet einen Hof und endet auf einem asphaltierten Weg, der uns wieder nach Kappeln zurück führt. Am Museumshafen befindet sich der Startplatz der Angelner - Dampfeisenbahn. Diese verkehrt an bestimmten Tagen mit ihren historischen  Waggons zwischen Kappeln und Süderbrarup. Informationen gibt es in der 30m hohen Windmühle “Amanda" in Kappeln.



Kappeln Schleibrücke





Anfahrt/Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Friedhof von Haddeby ( Museum )

Abfahrt von der B 77 / 76 in Richtung Kiel/Eckernförde.

Wanderung ca. 6 Km, mit dem Selker Noor ca. 11 Km

Wer sich in der Saison Mai bis Oktober in Schleswig befindet, kann ab dem Stadthafen ( Dom ) mit dem Schiff nach Haddeby zum Museum fahren.

Das Haddebyer- und Selker Noor sind Reste des Schleigletschers der Weichseleiszeit. Die Schlei ist eine von 5 Förden in Schleswig-Holstein. Sie ist ca. 40 Km lang und bis zu 7 Meter tief. Bei stärkerem Ostwind steigt der Wasserspiegel der Ostsee an den Küsten, auch der Schlei sowie den Nooren an. Dann ist leider die Noorbrücke  nicht erreichbar.

Vom Parkplatz aus gehen wir entgegengesetzt vom Museum nach rechts und kommen an eine Holztreppe, die zur Hochburg hinauf führt. Haithabu war von 800 bis 1000 das wichtigste und größte Handelszentrum  im Norden. Bevor die Wallanlagen gebaut wurden, verschanzten sich hier in der Hochburg bei Gefahr die Bewohner. Wir folgen der Wegmarkierung und gelangen hinter dem Museum auf den Rundweg. Wir gehen nach rechts bis zu einem Eisenrost. Dahinter können wir die noch erhaltene Wallanlage besteigen. Wir gehen den breiten Weg weiter, und gelangen so auch nach dem Wall an ein Wegkreuz mit Hinweistafeln. Dort gehen wir den Wanderweg Nr. 5 genau durch die Mitte vom Halbkreiswall, dem ehemaligen Stadtkern von Haithabu, heute Kirchweg. Am Durchgang vom Wall befand sich früher das Nordtor, dementsprechend gegenüber befindet sich das Südtor.


Das Südtor

Man könnte auch außen über den Wall wandern und trifft dann auf den Fernwanderweg nach Genua.

Dieser kommt vom Danewerk, einem Schutzwall, der sich von Haithabu bis nach Hollingstedt erstreckt. In seinem Schutz wurden früher die Waren von der Ostsee über Haithabu auf Karren verladen und bis zum Treenehafen Hollingstedt auf dem Landwege transportiert.

Bei Haithabu kreuzt diesen Ost- Westhandelsweg der Nord- Südhandelsweg, auch Heer- oder Ochsenweg genannt. Weitere Informationen erhält man im Wikinger Museum oder im Museum am Danewerk.

Vom Ende der Wallanlage folgen wir dem Kirch-Weg (Nr 5) mit dem weißen Andreaskreuz in Richtung Haddebyer Noor und Noorbrücke. An einer Querstraße, dem Wedelspang gehen wir nach links und folgen dem Wedelspang bis zur Hauptstraße und dann etwa noch 20m nach rechts bis zu einem Parkplatz. Hier befindet sich der Eriksstein. Dieser Runenstein ist ein Totengedenkstein für einen gefallenen Krieger der Wikinger mit dem Namen Erik.

Von hier aus könnte man der Straße entlang, und dann durch Selk die Wanderung erweitern, und zusätzlich auch das Selker Noor umrunden. Wir gehen aber wieder zurück und folgen dem “ Wedelspang “ kurz, bis nach rechts der Weg zur Noorbrücke abzweigt. Über einen Waldweg gelangen wir an den Sigtrygstein, auch ein Runenstein.


Durchs Schilf führt der Weg über die Noorbrücke, die das Haddebyer- vom Selker Noor trennt.

Die Idylle wird hier leider gelegentlich durch im Landeanflug befindliche Düsenjäger gestört. Diese gehören zum Fliegerhorst Jagel, früher Marineflieger, heute Luftwaffe, genannt die “Immelmänner”.

Am Steilufer gehen wir oben nach links, rechts kommt man vom Rundweg Selk zurück. Unser Weg führt uns jetzt entlang dem Steilufer mit schönem Blick auf Schleswig und Haithabu, bis wir bei einem Parkplatz an die B 76 kommen. Vorsichtig die Bundesstrasse überqueren. Der Weg führt nun nach links über einen Radweg entlang der Schlei bis zu einem Campingplatz. Dort über den Fußgängerüberweg ( Ampel ) gelangen wir, vorbei an der Kirche von Haddeby, wieder zum Parkplatz.

Weitere Wanderungen: Durch das Gehege Tiergarten ca. 5 Km (ehem. Jagdforst der Herzöge) am Schloß Gottorf.

Von Haithabu über den Verbindungswall ca. 6 Km (von Haithabu aus über Busdorf, Riesberg zurück nach Haddeby)




Durch die Fröruper Berge

Anfahrt/Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz Fröruperberge. Anfahrt über die B 76, Abfahrt ist beschildert zwischen Tarp und Oeversee. Die schmale Straße bis zum Ende fahren. Dort befindet sich in einer aufgelassenen Kiesgrube ein großer Parkplatz mit Grillmöglichkeit.

Die Wanderung, ca. 4 km führt durch die abwechslungsreiche Landschaft einer Endmoräne. Die Berge resultieren aus dem Schutt und Geröll, welches die Gletscher früher vor sich her schoben. Das Moor und das Waldgelände wurden schon 1936 unter Naturschutz gestellt.

Wenn wir uns die dortige Orientierungstafel angeschaut haben, drehen wir uns um und gehen in dem gegenüberliegenden schmalen Waldweg bergauf. Oben an einer Wegegabelung halten wir uns rechts und umgehen den Bergkegel. Der folgende schmale Weg führt hinunter auf eine Fahrstraße. Auf dieser gehen wir nach links, und bleiben auf der Straße, bis diese in einen Schotterweg übergeht.

 Ab hier beginnt eine spärliche gelbe Markierung. Zur rechten Seite umrunden wir das Budschimoor. Beeindruckend im Frühjahr (Mai/Juni) die weißblühenden Wollgrasmatten im Moor.


Wollgras

Nach diesem folgen großflächige Heidefluren. An Bäumen fallen vor allem Eichen,

Birken, Fichten und Lerchen auf. Wir bleiben immer auf dem breiten Weg, an Gehöften gehen wir immer rechts vorbei. Nach dem 2. Gehöft führt der Weg durch einen Mischwald. Wir bleiben immer auf dem Weg, nirgends abzweigen und sehen zum Schluss auf der linken Seite feuchte Au- Wiesen, die zur Treene hin entwässern. Wir kommen wieder auf die Fahrstraße, und gehen nach links zurück auf dem gleichen Weg zum Parkplatz.

Weitere Wanderungen: 1. Von Idstedt um den See, durch den Staatsforst zur Räuberhöhle. 2. Ab Parkplatz Rehbergholz an der Strasse Uelsby-Satrup gegenüber durch und um das Hechtmoor. 3. Von Sörup zum Südensee.


Um den Sankelmarker See

Anfahrt/Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz an der B 76, ca. 4 Km

Anfahrt über die B 76, an der Gaststätte “Kiek in” befindet sich unterhalb ein Parkplatz. Von diesem aus nach links durch das Drehkreuz in den Herbert – Thomsen Weg.  Auf diesem  umrunden wir den See.

Kurz bevor wir das Westufer erreicht haben, und wir über eine Brücke die Bilau überquert haben, befindet sich ein guter Badeplatz.

Achtung, der Ufersteifen gegenüber der Insel, ist eine Schutzzone. Hier kann es etwas feucht werden. Nach einem Schilfgürtel führt der Weg durch einen Wald, und vorbei an Wochenendhäusern am Seeufer zurück.

Nachdem wir  die Bilau zum zweiten mal auf einer Brücke überquert haben, gehen wir den Weg nach rechts weiter und bleiben immer am Seeufer. Dieser Weg führt direkt zum Parkplatz zurück.

Nur 1 ½  km vom See entfernt befindet sich in Oeversee eine sehenswerte Feldsteinkirche mit gotischem Deckengewölbe aus dem 12. Jahrhundert.

Besonderheiten an der B 76 sind mehrere Denkmäler, die an den Krieg 1864, als die

Österreicher und Preußen gegen die Dänen kämpften erinnern, siehe Seite Geschichte.

Sehenswert, für einen etwas „dickeren Geldbeutel“ auch empfehlenswert ist der “Historische Krug” an der B 76. Überregionale Bedeutung in der Erwachsenen- Bildung hat die Akademie Sankelmark.

Sankelmarker See