An der Westküste von Nordfriesland

Der Schwerpunkt dieser Web-Seite liegt an der Ostseeküste und im Landesinneren des Kreises Schleswig-Flensburg.                

Natürlich macht es Sinn, Dank der kurzen Entfernung von ca: 40 km auch die Westküste kennen zu lernen. Deshalb möchte ich Ihnen einige touristische Ziele dort vorstellen.
Gewisse gravierende Unterschiede sind dabei zu beachten. Das wir es an der Nordseeküste, im Gegensatz zur Ostsee mit Ebbe und Flut zu tun haben, dürfte bekannt sein, aber wichtig ist, auf den Wind, speziell die Stärke und die Windrichtung zu achten. Einige Strandwanderungen werden bei starkem Ostwind unmöglich, da sich das Wasser staut, und der Wasserspiegel der Ostsee bis um 50 cm ansteigen kann. Zur gleichen Zeit fällt der Wasserspiegel an der Nordsee! Bei Westwind ist es umgekehrt. Dank der fehlenden Wälder und Hügeln ist man bei Wanderungen an der Westküste relativ ungeschützt dem Wetter ausgesetzt. Bei Wanderungen auf den Inseln und Halligen sind Sie auf die Fährschiffe angewiesen.

  Nach Sylt gelangen Sie mit dem Auto per Bahn ab Niebüll, mit dem Schiff ab Rømø (DK) oder ohne Auto ab Nordstrand nach Hörnum.

Die Insel Föhr ab Dagebüll, Insel Amrum ab Dagebüll, Schlüttsiel und Nordstrand.

Insel Pellworm ab Nordstrand, und die Halligen mit der Fähre ab Schlüttsiel, und den Ausflugsschiffen ab Nordstrand und Schlüttsiel.

  Weitere lohnende Ausflugsziele findet man im Staatsforst bei Leck, und Süderlügum, durch die Köge zwischen Dagebüll und Hattstedt, auf Eiderstedt das Katinger-Watt mit dem Eider-Sperrwerk und der Strand von St.Peter-Ording und der Leuchtturm von Westerhever.

Leuchtturm Westerhever Sand

Natürlich gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten an der Westküste. Z.B. die Theodor Storm-Stadt Husum  mit ihrem Schloß und Hafen. Sehenswert auch das NordseeMuseum im Nissenhaus.

Die Hafenstadt Tönning an der Eider mit dem " MultiMar Wattforum " ( Info-Ausstellung über den Nationalpark Wattenmeer )

Auf der Rückfahrt von Eiderstedt solltre man im historischen "Roten Haubark" einkehren.

Roter Haubark

Eine Bitte an die Hundehalter, wegen der Schafe sind die Hunde auf den Deichen immer an der kurzen Leine führen.


Ausflug nach Sylt

Anfahrt/Ausgangspunkt ist der Fährhafen Havnby auf der Insel Rømø Aus dem Raum Flensburg gibt es 2 Anfahrtsmöglichkeiten.

1. Über den Grenzübergang Kupfermühle bis Kruså. An der Ampel-Kreuzung in Kruså nach links der Straße 8 bis Tinglev folgen. Ab hier der Nummer 401 bis zum Løgumkloster fahren. Dies Zisterzienserkloster aus dem Jahre 1137 sollte man besichtigen. Weiter geht es nach Skærbeæk. Wer Zeit hat, sollte das vor Skærbæk nach links ausgeschilderte Museum Hejmsted-Oldtispark  besuchen, und sich in die Eisenzeit versetzen lassen.

Nördlich von Skærbek geht es dann nach links über den Rømø-Damm bis zur Fähre in Havnby. Dies sind von Flensburg aus etwa 120 km in ca. 2 Stunden, da man nicht schneller als 80 km/h in Dänemark fahren darf.  Auch am Tage ist das Abblendlicht vorgeschrieben.

2. Schneller geht es ab Ellund über die „Grenzstraße“ bis zur B 5 bei Süderlügum. Hier nach rechts über die Grenze, der Straße 11 vorbei an Tøndern (Alte Apotheke, berühmt für Kunstgewerbe) bis hinter Skærbæk, zur Abzweigung nach Rømø folgen.

Das Auto bleibt auf dem kostenfreien Parkplatz. 2018 kostet eine Rückfahrkarte auf der Fähre für eine Person 12,00 €, Mit Auto 72,00 Euro inklusiv Personen. 77,00 Euro mit der Fähre nach List/Sylt und zurück mit der Bahn ab Westerland nach Niebüll. Hunde sind auf der Fähre im Auto frei, sonst 4,20 € Rückfahrkarte. Die Überfahrt dauert etwa 50 Minuten. Wer mit der Auto-Fähre früh fährt, bekommt ab Hafen in List einen Busanschluss der Linie 5 (Strandverkehr) zur Kurstrandhalle am Weststrand, oder Linie 1 nach Westerland.  Natürlich kann man die 4 km zum Weststrand List auch zu Fuß über den Deich rechts entlang dem Lister Koog und Möwenberg laufen.

Sylt am Ellenbogen


Dänemark

Natürlich ist ein Ausflug nach Rømø auch ohne die List-Fähre ein Tagesausflug wert. Unendlich breiter Strand oder Bunkerbesichtigung in den Dünen. Von der Tour Rømø aus sollte man unbedingt auch die Stadt "Ribe" (älteste Stadt von Dänemark) besuchen.

Rundreise zur "Märchen-Insel" Fünen

Mit dem Auto über die A7, in Dänemark die E45 bis Kolding, dann auf die E20 über die Brücke vom "kleinen Belt" bis Odense ca. 160 km ab Flensburg.

Romantische Städtchen und ca, 120 Schlösser und Herrensitze warten auf den Besucher. In Nyborg beginnt die 18 km lange Brücke über den großen Belt ( Storebæltsbroen ). Sie verbindet die Insel Fünen mit der Insel Seeland und ist Mautpflichtig.

Weiter geht die Fahrt über Holskenhavn (163) bis Frørup. Weiter die (301) nach Svindinge. Von hier zum Herrenhaus Glorup. Nach der Besichtigung wieder zurück über Svindinge zur Bundesstrasse 8 bei Gislev Sogn. Nun auf der 8 bleiben bis Kværndrup. Rechts kommt dann einer der Höhepunkte der Reise, eine Abzweigung zum Schloss Egeskov. Nach der Besichtigung (allein die Aussenanlagen sind sehenswert) geht es zurück auf die Strasse 8 und auf dieser weiter bis zum Fährhafen Bøjden. Hier auf die Fähre nach Fynshav (Insel Alsen). Wir bleiben auf der 8 und kommen wieder auf die Autobahn E45 und fahren zurück nach Flensburg.

Natürlich kann man gleich mit der Fähre von Alsen nach Fünen übersetzen und auch wieder zurückfahren. Fahrzeit etwa 1 Stunde eine Strecke mit dem Schiff.

Schloss Egeskov / Fünen




Ausflug nach Sønderborg

Über den Grenzübergang Kupfermühle nach Kruså. An der Kreuzung nach rechts, dann wieder rechts nach Kollund.
Die schönste Straße Dänemarks wird sie genannt, die Küstenstrecke zwischen Gråsten bzw. Rinkenæs und Kollund. Entlang der Flensburger Förde und den Ochseninseln führt die Strasse durch Rinkenæs nach Gråsten. Vor der Klappbrücke am Egernsund rechts am Hafen vorbei durch die Stadt zum Schloss (Gråsten Slot). Es ist die Sommerresidenz der dänischen Königsfamilie. Bei deren Anwesenheit im Sommer immer am Freitag 11:30 Uhr Wachablösung vom Regiment. Zu besichtigen der herrliche Schlossgarten und die Schlosskirche. Im Garten stehen einige Apfelbäume der Sorte "Gravensteiner", die hier ihren Ursprung hat.
Der Gravensteiner (auch Grafensteiner, Grafenapfel; dänisch Gråsten æble) ist eine Sorte des Kulturapfels (Malus domestica). Die Sorte ist mindestens seit 1669 in Dänemark und Norddeutschland bekannt. Der Gravensteiner ist ein Sommerapfel, der von Ende August bis Mitte September erntereif ist.

Schloss Gråsten Schloss-Park Gråsten

Nach Gråsten geht es über die Klappbrücke über den Egensund weiter, vorbei an der Halbinsel Broager mit vielen, ruhigen Naturbadestränden und Wanderwege des Gendarmenpfades.

Nächste Station, die Düppeler Schanzen (Dybbøl Banke)


Hier befindet sich ein goßes Museum in dem es um die Schlacht Preußen gegen Dänemark und dem Grenzverlauf geht. Genaueres auf der Seite "Geschichte".
Auf der Weiterfahrt überqueren wir über eine Klappbrücke den Alsensund. Gleich nach der Brücke nach rechts, und nach links entlang dem Hafen zum Schloss.
Eine sehr schöne Prommenade führt nun entlang der Küste mit herrlichen Blick auf die Geltinger-Bucht.



  GENDARMSTIEN - Der Gendarmenpfad

Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1920 bei der die Grenze nach Deutschland festgelegt wurde und bis zur Auflösung der dänischen Grenzgendarmerie im Jahre 1958 gingen die blaugekleideten Gendarmen zu Fuß Patrouille dem sogenannten Gendarmenpfad entlang der Küste und der Landesgrenze. In einer Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Sønderjylland, der Gemeinde Sønderborg und dem Staatlichen Forstbezirk Gråsten ist der Pfad jetzt auf dem größten Teil der Strecke von Padborg bis nach Høruphav wiederhergestellt worden. Der Gendarmenpfad ist überall mit besonderen Schildern mit einem blauen Gendarm als Symbol gekennzeichnet.


Der Weg ist ca. 75 km lang und in 10 Abschnitte/Wegstrecken eingeteilt und ausgeschildert. An den jeweiligen Parkplätzen sind Übersichtskarten angebracht. Genaues Kartenmaterial mit allen Infos gibt es im Turistcenter Sonderburg  als Broschüre in deutsch. Planbar ist auch die Rück- oder Hinfahrt mit dem Bus.